Über mich
Mein Name ist Angelika Bogensperger. Ich bin Autorin und teile mein Wissen sehr gerne mit dir - damit auch du wieder zu mehr Selbstbestimmung im Alltag mit Histaminintoleranz finden kannst. Ich bin diesen Weg selbst gegangen und habe wertvolle Erkenntnisse sammeln dürfen. Auf dieser Seite erzähle ich dir ein bisschen darüber, wie es mir damals als Betroffene ergangen ist und warum ich Anfang 2026 den Entschluss gefasst habe, dieses Programm aufzubauen.
Freiheitsgefühl
Reisen, gutes Essen und das Gefühl von Freiheit waren lange ein wichtiger Teil meines Lebens. Besonders Italien mit seiner Herzlichkeit, dem Dolce Vita und den unbeschwerten Momenten am Meer hatten schon immer einen besonderen Platz in meinem Herzen.
Auch heute noch zieht es meine Familie und mich jedes Jahr ans Meer - ich liebe die salzige Luft, das Rauschen der Wellen und die Spaziergänge barfuß im warmen Sand.
Und mindestens ein Mal im Urlaub stehen wir noch vor der Sonne auf, genießen die friedliche Stimmung und den Moment, wenn sie ganz leise am Horizont erscheint und uns mit ihren ersten wohligen Strahlen sanft umarmt. Ich spüre einfach eine ganz besonders innige Verbindung zu diesen Orten.
Spürbare Veränderungen
Seit Beginn meiner gesundheitlichen Probleme fühlt sich Reisen anders an - nicht mehr so unbeschwert, spontan und aufregend. Aber auch wenn heute unsere Urlaube mit mehr Vorplanung, Herausforderung und in einem bescheideneren Rahmen stattfinden, ist meine langjährige geliebte Routine für mich immer noch eine wertvolle Quelle der Kraft, Ruhe und positiven Energie!
Wann meine Probleme mit Histamin begonnen haben, kann ich eigentlich nicht genau festmachen, denn die Beschwerden kamen schleichend. Nach einer gesundheitlich belastenden Phase und einer starken Antibiotika-Behandlung kam dann 2021 der endgültige Ausbruch.
Ich weiß noch, nach einem Italienischen Abend mit reichlich Pizza, Tomate-Mozzarella und Wein, hatte ich plötzlich Herzrasen und meinen ersten Flush. Was in den darauffolgenden Jahren folgte, waren immer stärker werdende Symptome.
In meinen schlimmsten Phasen konnte ich ohne Panikgefühl nicht einmal mehr das Notwendigste einkaufen gehen, Auto fahren oder mit anderen Leuten sprechen.
Alles in mir war auf "Alarm" gestellt. Ich konnte kaum noch etwas essen, ohne darauf mit allerlei Symptomen zu reagieren. Das war mit Abstand die herausforderndste Zeit in meinem bisherigen Leben. Nichts fühlte sich mehr "normal" an.
Nach meiner Diagnose 2022 habe ich dann begonnen, mich intensiv mit Histamin zu beschäftigen, viele Gesundheitskongresse besucht, mit Ärzten und Heilpraktikern gesprochen, Bücher gelesen und mit anderen Betroffenen gesprochen. Ich habe viel ausprobiert und bin oft gescheitert. Ich habe viele Irrwege durchwandert und gefühlt keine Sackgasse ausgelassen. Niemand war damals da und konnte mich davor bewahren.
Der Wendepunk
Meine Bemühungen, endlich mehr Durchblick zu bekommen, haben sich schlussendlich aber gelohnt:
- Das Wissen nahm mir die Angst vor den Symptomen
- Eine gezielte Herangehensweise - wenn auch damals über viele Umwege -half mir zurück zu mehr Lebensqualität und Kontrolle
Annehmen und das Beste daraus machen
Weil es mir heute wieder wesentlich besser geht, entstand irgendwann der Wunsch, meine Erfahrungen und mein Wissen weiterzugeben.
Daraus entwickelte sich dann Schritt für Schritt mein Programm - mit dem Ziel, anderen Betroffenen den Weg durch den Histamin-Dschungel zu erleichtern.
Mein Leben ist nicht perfekt - aber es fühlt sich definitiv wieder nach Leben an!
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